Projekt Aufbruch #2


Der 8. Mai 1945 ist unabhängig von der jeweiligen Perspektive eine historische Zäsur: Das Ende des nationalsozialistischen Systems in Deutschland und zugleich der Ausgangspunkt einer neuen Weltordnung, die unsere Gegenwart noch immer bestimmt. Welche persönlichen Bezüge finden wir heute in einem derartigen historischen Moment? Wie fangen wir neu an, wenn wir doch auf den Fragmenten des Vergangenen bauen müssen? Welche Umbrüche und Visionen des Neuen wollen wir? An welche glauben wir? Und wie gehen wir diese Wege in die Zukunft?

Aktion 1: Tag der Befreiung, Stunde Null, Ende oder Neubeginn?

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Foto © kleinekistepengpeng

8. Mai 2015: Forschungsstation „Aufbruch 2“ in der Braunschweiger Innenstadt

Unsere Station bot eine Sammlung von hörbaren Interviews von „Neubeginnern“. Bei diesen mutigen Neuanfängern im Fremden finden wir Inspiration für einen eigenen Neubeginn. Gemeinsam suchten wir einen künstlerischen Umgang mit dem Neuen aus dem Alten, lassen uns inspirieren und sammeln eigene Visionen eines Neubeginns.

Aktion 2: Aufbrechen. Fliehen. Lieben. Hungern. Fürchten. Leben.

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Foto © kleinekistepengpeng

18. Juli 2015: Eine Hör-Installation über den Weg in neue Welten im LOT Theater

Menschen brechen in neue Welten auf, um zu überleben, ihrer großen Liebe zu folgen, die Kinder zu retten, dem Hunger zu entkommen. Die Geschichte der Menschheit ist eine Wandergeschichte auf dem Weg in eine bessere Zukunft. Die Hör-Installation bot Geschichten von persönlichen Aufbrüchen und Neuanfängen über Grenzen hinweg.

Eine Aktion des Spielraum TPZ.
in Kooperation mit dem Kulturinstitut der Stadt Braunschweig
Projektleitung: Thomas Malorny

 Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Förderern des Projekts.

Stadt Braunschweig Kulturinstitut