Spurensuche in der Stadt des KdF-Wagens (1938-1945)

Foto: Helge Landmann

Was sind die Wurzeln der Stadt Wolfsburg?

22 Schüler*innen des Theodor-Heuss-Gymnasium begaben sich auf eine Forschungsreise in die Keller-Archive des Instituts für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation, um in einer Fülle von Material über die Vergangenheit der Stadt Wolfsburg zu recherchieren. Zutage kamen Zeitzeugenberichte, Fotos, Fakten, Texte, Zeitungsartikel und Lagepläne. Da wo heute die Stadt ihren alltäglichen Rhythmen folgt, erlitten Arbeiter*innen rund um die Erschaffung des KdF-Wagens unterschiedliche zum Teil grauenhafte Schicksale.

Wie können wir der schwerwiegenden Tragweite des Themas theatral gerecht werden?
Diese Frage stellte sich die Gruppe wiederholt. Eine intensive inhaltliche und performative Auseinandersetzung forderte immer wieder zu überprüfen: Welche theatralen Bilder können wir finden? Was kann eine abstrakte Übersetzung der Erlebnisse der Betroffenen als performative Handlung auf der Bühne sein, ohne in die schauspielerische Darstellung von Nazis und ihren Opfern zu geraten? Welche Wirkprinzipien können wir entwickeln, die unseren eigenen Empfindungen gegenüber dem Thema gerecht werden können? Dieses Projekt folgte in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation einer prozesshaften Suche inhaltlich und theatral auf den Spuren unserer Vorfahren und erzielte eine Konfrontation mit den Bildern der Vergangenheit. Entstanden ist eine performative Collage, die unsere Auseinandersetzung zeigt.

Aufführungen:
27.05. und 28.05. um 19.00 Uhr
in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums, Wolfsburg

Presseartikel über die Aufführung Spuren der Vergangenheit als dokumentarisches Theater in regionalwolfsburg.de

 

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Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Stadt Wolfsburg für die Förderung des Projekts.

Stadt Wolfsburg

Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)