Jugendtheatercamp 2015


Theater * Entdecken * Harz

Das Jugendtheatercamp fand von 16. bis 20. Oktober 2015 im Internationalen Haus Sonnenberg in St. Andreasberg (Harz) statt.

29 Jugendliche entdeckten den Harz als große Theaterbühne. Unter der Anleitung von vier Theaterpädagoginnen wurde Körpersprache lebendig, die Bühnenstimme geschult und erste kleine Theaterstücke eingeübt. Die Workshops und Aufführungen beim Jugendtheatercamp wurden von vier professionellen Theater- und Tanzpädagoginnen des Spielraum TPZ. geleitet.

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 Eva Dreier  Birte Opitz
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 Marie Luise Krüger  Carla vom Hoff

Zeitschrift Rampenlicht berichtet über das Jugendtheatercamp 2015. => Rampenlicht 02/2015 download

Veranstalter war der Amateurtheaterverband Niedersachsen e.V. in Kooperation mit der Kreisjugendpflege des Landkreises Goslar und der Theatergruppe Störstreifenfrei aus Clausthal-Zellerfeld.

 

Modellprojekt: Durchstarten ins Berufsleben


Die Praxisklasse ist ein neues Modell der zehnten Klasse an Hauptschulen. Es findet zum zweiten Mal an der Hauptschule Sophienstraße statt. 15 SchülerInnen gehen an 3 Tagen in der Woche zur Schule. 2 Tage sind sie im Praktikum in Betrieben und sammeln erste Berufserfahrungen.  Spielraum TPZ. begleitet die Praxisklasse mit theaterpädagogischen Workshops zu Berufswünschen und Lebensentwürfen an 16 Terminen, um den Übergang von Schule zu Beruf erfolgreich zu meistern.

„Zukunft ich komme!“ Einblick in Workshoptag 2

 

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SchülerInnen zeigen mit Kreppband ihre individuelle Lebenslinien im Raum auf. Vom JETZT ausgehend reichen sie zurück in die VERGANGENHEIT und werfen Blicke in die mögliche ZUKUNFT.

 

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Aus Gesprächen über die so inszenierten Lebenslinien entstehen Gedichte im Stile der Künstlerin Hertha Müller. Die Gedichte illustrieren die wichtigsten Stationen ihres Lebens. Im Anschluss werden gemeinsam „Lebensereignisse der Zukunft“ gesammelt, sortiert nach Altersphase.

Die Ereignisse können Probleme oder positive Wendungen in der Zukunft sein, welche nun auf dem eigenen Lebensstrahl angebracht werden. In 2er-Teams wird überlegt, wie man den Problemen positiv begegnen kann. Am Ende der Probe stellt jedes Team seine Lösungsansätze der Gesamtgruppe vor und erhält Feedback.

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Einblicke in Workshop Tag 6:
Der Blick über den Tellerrand – wie haben es andere geschafft?

An diesem Projekttag beschäftigen sich die Schülerinnen der Praxisklasse mit Gästen, die sie als interessante Modelle für sich selbst zu den kommenden Workshoptagen einladen möchten. Sie formulieren ihre ganz persönlichen Fragen auf die sie Antworten suchen. Mit Blick auf systemische Zusammenhänge sollen Gäste aus unterschiedlichsten Berufsfeldern, mit diversen Lebensentwürfen und Erfahrungen interviewt werden.

 

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Welche Themen sind in Bezug auf Beruf neben der Schulbildung noch relevant? Die finanzielle Lage, der soziale Status und die geographische Herkunft sind wichtige Faktoren in der Zukunfts- und somit Lebensgestaltung. Wie ist ihr individueller Weg. Woher kommen sie, wo stehen sie und was wünschen sie sich für ihre Zukunft? Gemeinsam mit der Praxisklasse reflektieren die Gäste ihre eigenen Lebensrealitäten, um anschließend Zukunftsentwürfe entwickeln.

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Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Förderern.

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Intergeneratives Projekt: Generationsgespräche: Rendy meets Karl-Heinz


Aufführung am 9. Juni 2015 im LOT-Theater Braunschweig um 19.00 Uhr

Eintritt: 10 Euro / erm. 5 Euro / für Gruppen ab 10 Jugendliche 3 Euro
KARTEN reservieren

 

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Alt trifft jung, jung trifft alt. Wo? Im Altersheim. Da gehen wir hin, da schauen wir rein. Da quatschen wir an, da hören wir zu. Da fragen und antworten wir, da begegnen und sammeln wir: Geschichten. Geschichten von Damals und Heute. „Was hast du mit 17 gemacht? Wie war dein Schulweg? Was passiert nach dem Tod? Welche Farbe hat dein Lieblingskleid? In wen bist du verliebt und wovor hast du Angst? Es sind vom Aussterben bedrohte Geschichten, die von uns gerettet und wiederbelebt werden müssen. Wir wollen sie uns zu eigen machen, sie in die Welt hinaustragen und sie überleben lassen. Und wir wollen noch mehr: Wir wollen auch unsere Geschichten erzählen, alte Menschen teilhaben lassen an unseren Wünschen und Ängsten, an unseren Lieblings YouTube-Videos und WhatsApp-Nachrichten, an unseren Zukunftsträumen und Alpträumen, an unserer Welt, an eurer Welt – auf das sie sich treffen, noch in diesem Leben.

Ein Projekt des Spielraum TPZ. für Braunschweig und die Region | von und mit: Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Senioren aus Goslar | künstlerische und theaterpädagogische Leitung: Johanna Dieme und Carla Maria vom Hoff

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Stiftung Sparda-Bank Hannover für die Förderung des Projekts.

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Theaterprojekt „Mein Traumberuf und so will ich leben“


Ein Theaterprojekt zum Thema „Wohnen“ und „Arbeiten“ von der Förderschule Peter-Pan-Schule in Wolfsburg mit dem TPZ. – Theaterpädagogisches Zentrum für Braunschweig und die Region e.V.

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Seit September 2014 arbeiten zwei Theaterpädagoginnen des Theaterpädagogischen Zentrums Maren Severin (Qualifikation als Heilerziehungspflegerin) und Eileen Winkler (Studierende Darstellendes Spiel an der HBK in Braunschweig) mit zwei Mitarbeiterinnen der Peter-Pan-Schule jeden Donnerstag mit 13 SchülerInnen zum Thema „Wohnen und Arbeit“. Die SchülerInnen sind zwischen 16 und 19 Jahre alt, einige von ihnen sind lernbehindert, andere unterliegen einer geistigen Behinderung.

Sie befinden sich in einem spannenden Lebensabschnitt, dem Übergang zwischen Schule und Beruf.
Speziell SchülerInnen mit einer geistigen Behinderung bietet unsere Gesellschaft begrenzte Möglichkeiten und aus diesem Grund wissen viele von ihnen nicht, wie es nach der Schule weitergeht. Was sie wollen, wissen sie nur zum Teil. Was sie nicht wollen, formulieren viele von Ihnen ganz klar.

In dem Projekt geht es darum, die SchülerInnen zu motivieren sich begründet zum Thema „Wohnen und Arbeit“ zu positionieren, indem zunächst den eigenen Träumen und Wünschen auf den Grund gegangen wird, um sie danach mit der Realität abzugleichen. Entlang der zwei großen Fragen: „Wie will ich leben? Wie will ich arbeiten?“ finden die theaterpädagogische Arbeit sowie gemeinsame Exkursionen, bei denen sie mögliche Wohn- und Arbeitsformen kennen lernen, statt. Die SchülerInnen setzen sich künstlerisch mit Ihren Träumen, Wünschen und den gemachten Erfahrungen auseinander und bringen diese im April 2015 auf die Bühne.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Förderern des Projekts.

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Pilotprojekt zur Berufs-/ Zukunftsorientierung


Durchstarten ins Berufsleben – Starker Auftritt!

Ein Theaterprojekt mit der Praxisklasse der Hauptschule Sophienstraße in Braunschweig und dem TPZ. – Theaterpädagogisches Zentrum für Braunschweig und die Region e.V.
Projektzeitraum: Schuljahr 2014/ 2015.

Das Projekt richtet sich an die 19 SchülerInnen der Praxisklasse der Jahrgangsstufe 10.

Die Schüler werden durch den Einsatz theaterpädagogischer Methoden über das Schuljahr optimal begleitet, um mit Mut und Zutrauen gestärkt den Übergang ins Berufsleben zu meistern.

In 12 Tagesblöcken arbeiten wir zu folgenden Themen

INHALTLICHE SCHWERPUNKTE:

  • kreative Auseinandersetzung mit Berufs- und Lebenswünschen
  • Praxisreflexion – Szenen aus der Praxis zeigen und zusammen auswerten
  • Eigene Stärken präsentieren  und Individuelles hervorlocken – Präsentationstechniken anwenden
  • Bewerbungstraining – Schauspieltrainingstechniken für den eigenen Auftritt

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Förderern des Projekts.

Mehr über das Pilotprojekt zur Berufs-/ Zukunftsorientierung.